Beiträge von Wolli

    Noch eine Anmerkung zur Offroadtauglichkeit des Michelin:


    Während der MT60 auch bei hoch 2-stelliger Geschwindigkeit noch bolzgerade durch Schotter pflügte, verliert das Vorderrad des Michelin deutlich früher die Seitenführung und schlingert.


    Gruss Wolli

    "Jetzt werde ich mir noch überlegen, wenn mein Battlewing das zeitliche segnet, den Michelin Anakee Adventure zu probieren, wurde vom Wolferl auch empfohlen wenn man eher onroad unterwegs ist."


    Ich habe den Anakee Adventure seit kurzem auf meiner SWM sixdays (160 kg).

    Vorher war der "olle" Pirelli MT60 drauf, der überraschenderweise 5000 km prima funktionierte und vorn + hinten gleichmässig verschliss. Am Schluss aber v+h sehr starke Sägezahnbildung auf den äusseren Flanken was Kurvendrifts spassig ermöglichte.


    Den Michelin habe ich aus 2 Gründen gewählt:

    1. Die sehr gute Eigendämpfung (kann ich voll bestätigen) wegen meiner 73 Jahren alten Bandscheiben.

    2) Die Optik: Ich wollte etwas "Stolliges" haben, weils besser zum Moped passt und ich häufiger offroad unterwegs bin.


    In Tests habe ich gelesen, dass der Reifen vom Handling etwas träge ist. Nun, er ist nicht etwas träge, sondern wirklich träge. Blitzschnelle Schräglagenwechsel, die ich so liebe, erfordern schon einen deutlichen Lenkimpuls und nach Erreichen der gewünschten Schräglage muss die Ideallinie noch mal "nachjustiert" werden. Mit steigender Geschwindigkeit nimmt die Trägheit überproportional zu.


    Das hintere Profil ist seitwärts nicht weit heruntergezogen, ich war schon beim Einfahren nach wenigen Kilometern auf der Kante.

    Ansonsten: In Kurven absolut neutral, kein Aufstellmoment, Haftung prima.

    Über Nässeverhalten (da soll er absolut super sein) und Lebensdauer kann ich noch nichts sagen.

    Würde ich ihn nochmals kaufen?

    Eher nein. Die Trägheit passt nicht zu meinem Fahrstil.:(


    Gruss Wolli

    Ich denke mal, dass dieser "Nebenschauplatz" genügend erörtert wurde. Betroffene und die sich betroffen fühlen, sollen ihre persönlichen Konsequenzen ziehen und basta.


    Erfahrungsgemäss machen politische Themen, sofern sie nicht unbedingt zu unserem Hobby gehören, ein Forum kaputt.


    Auch das Hauptthema dürfte wohl mehr als ausreichend erörtert worden sein, zumal der Herr Scheuer seine (bis dato) klare Aussage dazu gemacht hat.


    Und die Biker haben mit Ihren Demonstrationen (egal, wie man über die Durchführung denkt) ganz deutlich gemacht, dass sie sich nicht einfach als Hampelmänner der Nation darstellen lassen.

    Weitere Aktionen sind nicht erforderlich, solange keine weiteren negativen Reaktionen aus der Politik kommen.


    Wer ist jetzt am Zuge?

    1. Die Executive, die es (obwohl es einfach ist) bisher nicht geschafft hat, die Krawallbrüder zu fassen und wirklich schmerzhafte Strafen verhängt.

    2. Wir alle, die doch jedem Krawallo am Bikertreff oder sonstwo laut und deutlich klarmachen sollten, was wir von Ihnen halten =Ausgrenzung.


    Nebenbei bemerkt: Ich habe vor kurzem einen entfernten Bekannten des Grundstücks verwiesen, der mit seiner Husky 701 und ausgeräumten Schalldämpfer hier aufkreuzte.


    Gruss Wolli

    Dass Blinken mittlerweile eine lästige Übung für viele Autofahrer ist, ist bekannt.

    Dazu kommt eine weitverbreitete "Blinktechnik": Der Blinkerhebel wird aus Bequemlichkeit oder warum auch immer, gleichzeitig mit der Lenkradbewegung bedient. :cursing:


    Gruss Wolli

    Ein Bild in der gleichen Zeitung vor 2 Wochen:

    Man sieht doch ganz klar: Die Verkehrssituation am Möhnesee wird doch nicht von Motorrädern beherrscht. Sieht jemand "rasende" Motorradfahrer? Ein Begriff, der praktisch in allen Publikationen vorkommt. Es ist das Verkehrsaufkommen mit allen negativen Aspekten an sich, was viele Anwohner stört. Aber welcher Autofahrer will sich da als "Nestbeschmutzer" outen. Da haut man doch lieber auf eine Minderheit ein.

    Gruss Wolli

    [Blockierte Grafik: https://www.soester-anzeiger.de/bilder/2020/06/10/13794282/1540963851-pd2o22obr11-4obDJOgza7.jpg]

    Heute in unserer Tageszeitung:


    "Möhnesee – „Der Bezirk Reutte in Tirol macht es uns vor, wie man mit Motorrad-Lärm umgeht“, schreibt der heimische SPD-Chef in einer aktuellen Mitteilung. Er teilt die Idee aus Österreich, sich die „schwarzen Schafe“ unter den Bikern herauszupicken und dem Rest das angemessen ruhige Fahrvergnügen zu gönnen.

    Ziel des SPD-Vorstoßes sei, dass der Gemeinderat den Kreis Soest auffordert, die rechtlichen Möglichkeiten für Fahrverbote zu prüfen – etwa im Rahmen eines Verkehrsversuches."


    Hier ein Ausschnitt aus meinem Beitrag #83:

    "Am Ende dieser Beschränkung (Ende Oktober) verkündet die Tiroler Landesregierung mit Stolz in der Brust, wie wirksam diese Beschränkung war.

    Unsere Politiker werden diese Steilvorlage in dieser motorradfeindlichen Stimmungsmache dankend annehmend und mit Hinweis auf dieses Ergebnis ähnliche Beschränkungen in D einführen:huh::cursing:

    Nicht möglich? Warten wir's ab"


    Noch Fragen?????? Ging doch schneller, als ich dachte.


    Gruss Wolli




    Man stelle sich folgendes Szenario vor:

    Viele Motorradfahrer meiden zwangsweise oder freiwillig Tirol.

    Die Lärmbelastung wird zweifellos geringer.

    Am Ende dieser Beschränkung (Ende Oktober) verkündet die Tiroler Landesregierung mit Stolz in der Brust, wie wirksam diese Beschränkung war.

    Unsere Politiker werden diese Steilvorlage in dieser motorradfeindlichen Stimmungsmache dankend annehmend und mit Hinweis auf dieses Ergebnis ähnliche Beschränkungen in D einführen:huh::cursing:


    Nicht möglich? Warten wir's ab8|


    Gruss Wolli

    Ich habe den XADV mal probe gefahren. Der von Klaus verlinkte Bericht ist sehr detailliert beschrieben und deckt sich mit meinen Erfahrungen.

    Auch die Anmerkungen von Lars bez. Pässe-Kurvenfahren kann ich voll bestätigen.

    Mein Eindruck: Man sollte wenigstens 180 cm gross sein, um einen sicheren Bodenkontakt zu haben.

    Roller? Ich selbst fahre neben meinen Motorrädern einen Honda Silverwing 600.

    Stauraum? Ich habe 55 Ltr. unter der Sitzbank.

    Wetterschutz? Zweifellos beim Roller deutlich besser.

    Sitzposition? Gefiel mir nicht, dazu weit gespreizte Beine durch extrem breiten Mitteltunnel.

    Getriebe? Eine Riemenautomatk arbeitet unauffällig, ist wartungfrei bis auf den simplen Riemenwechsel alle 24.-30.000 km.

    Keine Kette samt entsprechender regelmässiger Schmierung. Den Vorteil eines komplizierten DCT kann ich absolut nicht erkennen.

    Fährt man mal im nicht empfehlenswerten Sportmodus (zu hohe Drehzahlen, störende Schaltvorgänge) so kann man schon mal in unerwartete Schwierigkeiten kommen. Fährt man zügig auf eine Kurve zu, bremst entsprechend zackig, dann schaltet das Getriebe bei relativ hoher Drehzahl zurück. Das dann hohe Bremsmoment des Motors (das System gibt kein Zwischengas) kann einem schon mal in Schräglage gehörig die anvisierte Linie versauen.


    Dazu kommt fehlender Durchstieg (Aufsitzen wie beim Motorrad).

    Und Gelände fahren? Ohne Tank zwischen den Beinen nicht gerade prickelnd.


    Fazit: Wenn Roller, dann das bewährte System auswählen. Wenn Motorrad, dann ein konventionelles Motorrad nehmen.


    Ergo, ich kann keinen relevanten Grund erkennen, dieses Fahrzeug zu kaufen.

    Und wenn man dann noch den Preis sieht???:huh:


    Gruss Wolli

    Nee, die "Kurven" (neben anderen) stehen auf dem Campingplatz Bamberg-Bug, in der grandiosen fränkischen Schweiz.


    Gruss Wolli, der sich an dieser Skulptur nicht satt sehen konnte8o

    "Bei BMW: keine Kartenansicht - Befehle als Pfeile oder Piktogramme. Deshalb bin ich auch aktuell noch beim externen Navi - ich will die Karte sehen..."


    Da stimme ich voll zu. Weniger ist ein Rückfall in die Navisteinzeit!

    Das beste Navi bezügl. Strassendarstellung war ein Medion für € 130,-

    Bei entsprechender Zoomeinstellung hatte man eine gestochen scharfe und detaillierte Kartenansicht, die einen Bereich von ca. 12x20 km anzeigte. Das Gerät war praktisch eine "mitfahrende" Karte. Da brauchte man keine Software, um kurvenreiche Strecken zu finden. Eine absolute Geldschneiderei sind die heutigen "Motorrad"- Navis. Allein der Zusatz "Motorrad" kostet ca. 200.-€ ohne auch nur einen erwähnenswerten Mehrwert gegenüber billigeren Versionen zu haben.

    Und wenn ich an mein letztes TT- Navi denke ?????(liegt mittlerweile in der Kramkiste).

    Allein der Name T..T.. erzeugt bei mir Eiterpickel. Funktion + Routenführung + Langsamkeit +Service:cursing::cursing::cursing: + im Neuzustand bereits schrottreifes Ladekabel. Selten habe mich über einen Fehlkauf so geärgert.:!:


    Gruss Wolli