Beiträge von Stefan

    Was man an Zubehör braucht und was nicht, da finde ich, das sollte jeder für sich entscheiden.

    Manch einer ist da nicht wirklich rational, ordert das Motorrad in Grundausstattung und baut anschließend Teile im Gesamtwert an, die alle möglichen Paket im Preis übersteigen.


    Was mich immer wieder wundert, wenn man über den Gebrauchtmarkt schaut, dass dann Zubehörteile mit ihrem Neupreis aufgeführt werden. Da fehlt in meinen Augen das Bewusstsein, das was man zusätzlich dran schraubt zum Großteil zusätzlich weg ist.

    Sobald ich damit vertraut bin - wie veröffentlicht man hier eine Tomtom Tour im Detail - werde ich das sicher nachholen!

    Hallo Alfred,

    TomTom Routendateien haben das Format .itn - welches sich im Forum nicht als Dateianhang

    ranhängen lässt. Du musst die Route also nochmals unter .gpx abspeichern.

    Das geht recht einfach, je nachdem welchen Routenplaner Du nutzt.

    Dann lässt sich die Route über Dateianhänge einbinden.

    Ich wünsche Euch schon mal viel Spaß und freue mich auf einen Bericht. Gerade zum Hunsrück bin ich gespannt. Da ist es mir bisher noch nicht gelungen, super herrliche Straßen zu finden. Aber vielleicht bin ich auch zu verwöhnt.

    Wenn man Rhein und Lahn vor der Tür hat, was liegt da näher als eine Tour an die Mosel?

    Da es mit Hin- und Rückfahrt eine ausgedehnte Tour ist, plane ich bereits gegen 8 Uhr zu rollen.

    Der Plan wurde bis kurz vor 8 Uhr eingehalten:D. Gegen halb 9 war ich dann aber wirklich auf Tour.

    Als ich ins Aartal einbog, war es doch noch recht frisch. Ich sinnierte, ob es nicht zu optimistisch war, die Membran wegzulassen. Plötzlich hatte ich eine Erleuchtung, direkt frontal und rot. Den Blitzer hatte ich wage in Erinnerung, aber das nur Tempo 30 erlaubt ist, naja...

    Elke und hatten Thomas hatten davon geschwärmt, wie leer das Wispertal auf ihrer Fahrt war. So wollte ich es auch mal wieder langdüsen. Und ich hatte es wirklich für mich, erst vor Lorch war ein typischer Jägerjeep vor mir, im Korb auf der Anhängerkupplung ein frisch erlegter Rehbock. Für solche Taten erfahren die Jungs genauso Anfeindungen wie der gemeine Motorradfahrer.

    Die Rheinfähre kam mit mir gleichzeitig an und bot eine exklusive Überfahrt.

    Auf der anderen Rheinseite wurden sogleich wieder die Weinberge erklommen, ich liebe dies Nebenstrecken. Ab Höhe Rheinböllen folgte ich den Ausläufern des Hunsrücks. Oder sagen wir lieber den Auswüchsen der Klimapolitik. Unzählige Windräder, aber keins in Betrieb. Kann nicht beurteilen, ob der Wind nicht ausreichte oder kein Strombedarf vorhanden war.

    Als ich die Straße Richtung Lütz und dem Lützbach abbog, bekam ich eine Ahnung wie der heutige Tag verläuft. Erste schöne geschwungene Kurven bergab und kurze Zeit später war ich an der Mosel, dem Objekt der Begierde.

    Das ich direkt an der Schiffsschleuse in Müden vorbeikam, war mir nicht bewusst, aber es war interessant.


    Auf Höhe Treis-Karden verließ ich die Mosel schon wieder und folgte herrlich geschwungenen Kurven entlang eines Bächleins und stieß erst in Höhe Zell wieder zur Mosel. Aber nur um sie bereits kurze Zeit später erneut zu verlassen. Schön steil ging es in die Weinberge hoch und bot schöne Aussicht auf das Moseltal.


    Ab Ürzig fuhr ich bis Bernkastel-Kues schön touristisch an der Mosel lang. Man kam relativ gut voran, erst in Bernkastel wurde es durch eine Vielzahl Touristen lästig. So hieß es wieder die kurvige Strecken bergauf den Vierzylinder fliegen zu lassen und wieder in den Hunsrück rein zu fahren. Vorbei am Flughafen Hahn. Wer meint, da ist aktuell nichts los, der irrt gewaltig. Da ist überhaupt nichts los!

    Da ich bereits wieder Sehnsucht nach der Mosel hatte, folgte ich dem Verlauf des Altlayer Baches wieder Richtung Mosel - diese Täler machen süchtig.

    In Zell wechselte ich die Flußseite und blieb dem Ufer treu - bis Cochem. Wenn auch keine Zeit für Museen war, die Burg - wie sie da thront - hat mich begeistert.



    Um dem Uferverkehr zu entfliehen, ging es wieder hinauf in die Weinberge. In Klotten hatte mich die Mosel wieder. Das selbe Spiel wiederholte sich in Treis-Karden. Ich hatte hierbei gehofft, einen Blick auf die Burg Eltz zu erhaschen, dieser blieb mir verwehrt. Somit bleibt ein To Do.

    In Alken wechselt ich ein letztes Mal die Flußseite ehe es Richtung Rhein bergan mit alpinen Charakter ging und ebenso herrlich nach Boppard runter ging. Bereits hier war ich völlig zufrieden. Nun hieß es wieder per Fähre die Rheinseite zu wechseln und auf bekannten Wegen Richtung Heimat.

    Ein goldener Herbsttag neigte sich dem Ende, der neben vielen positiven Eindrücken auch klar machte, dass ich die Mosel bald mal wieder beehren muss.


    Moseltour.gpx

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    Sehr schön geschrieben Elke.

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Nur noch einmal zu bekräftigen, dass es eine klasse Truppe war.


    Ich bin mehrfach angesprochen worden, in meinem Revier ein Treffen zu organisieren.

    Da setze ich mich ran, wenn die Tage kürzer werden, um die Kurvenkönige in die Motorradregion

    Lahn/Rhein/Taunus/Westerwald einzuladen. Vielleicht findet sich eine passende Kombination mit Feiertag oder Brückentag, um 2 Tage eine Tour zu fahren.

    Thomas und ich werden am 20. und 21. September die Straßen im Schwarzwald unsicher machen, wenn wir uns so langsam auf die Rückreise von unserer kleinen Hessen- und Deutschlandtour machen.

    Hallo Elke,

    wenn ihr wie geplant bei mir in der Nähe vorbeikommt, gib ein Zeichen, vielleicht klappt es mit nem Kaffee.

    Ich habe vom 14.-18.09. frei und hoffe auf gutes Wetter für die ein oder andere Tour.

    Von einem ersten Wintereinbruch Anfang September darf man sich nicht erschrecken lassen.

    Die Straßen sind meist schnell wieder frei und die weiß-bedeckte Landschaft hat was.

    Einzig die Griffheizung zeigt davon, dass der Winter naht.

    Das Nass hielt ja während der Nacht Einzug und legte auch beim Frühstück nach. Als es bei Abfahrt fast aufhörte, war ich optimistisch. Wurde allerdings eines Besseren noch kurz vor der Autobahn belehrt. burghardt hatte sich unter das Dach einer Tankstelle gerettet und es sicher wieder auf die Dieselhandschuhe abgesehen. Erwischte dann noch eine zweite stärkere Dusche.


    Aber das trübt nicht das Fazit für das Wochenende. Klasse Truppe, super Tour von Elke mit ordentlich Kurven, das Tempo war gut und ebenso die Wahl der Einkehrpunkte.


    Dazu das Hotel mit gemütlichem Biergarten und einem vorzüglichen Essen. Mit einem Nachschlag wussten Sie uns dann gestern endgültig zu ködern.


    Ich hoffe, ihr seit alle gut zurückgekommen und man sieht sich bei Gelegenheit wieder.

    derfla hat es auf den Punkt getroffen.

    Wir haben letztes Jahr die Insel umrundet und sind dann für ein paar Tage in Arbatax abgestiegen. Schön gediegen am Meer und von da aus in die Berge. Ein Kurveneldorado am anderen. Selbst die Anreise zum Fährhafen nach Olbia war klasse.

    Einfach mal bei GoogleMaps reinzoomen, wenn man da die vielen kleinen zackigen Sträßchen sieht, könnte ich schon wieder....