Braucht es wirklich Zubehörteile

  • Zubehör vor dem Verkauf abbauen und separat zu verkaufen macht Sinn denn wenn Du alles als Paket verkaufst kriegste meistens nicht mehr und so kannste über das Zubehör doch noch was zusätzlich rausschlagen. Wobei die Zubehörpreise teilweise schon heftig sind....


    Und erstmal zu versuchen das Teil privat über ne online Plattform zu verkaufen ebenfalls denn die Inzahlungnahme eines gebrauchten KFZ verursacht Kosten beim Händler die der in den VK reinpackt was wiederum den Ankaufspreis, also das was Du dafür bekommst schmälert, von der Marge des Händlers die Du beim Privatverkauf selbst einstecken kannst, ganz abgesehen.


    Grüßle aus dem Unterallgäu,

    Bernd.


    "Nieder mit dem Verstand – es lebe der Blödsinn."


    Karl Valentin,

    aktueller denn je in einer Zeit wo die Ideologie wichtiger ist als die Realität...||

  • Hi,

    leider macht man meist mit Zubehör beim Verkauf ein negatives Geschäft.

    Natürlich hatte ich vorher Freude daran.

    Trotzdem verkauft sich ein Motorrad mit Zubehör ggf. besser.

    Bei meiner GTR 1400 hatte ich Zubehör im Wert von 4500€ (mit) verschenkt.,

    AKRA, Sitzbank, Felgensatz, Topcase, etc....

    Der Händler hatte mir 4500€ für die Maschine geboten bei Inzahlungnahme,

    verkauft habe ich die Maschine dann privat für 5650€ einschl. Zubehör.

    Beim Neukauf war der Preis dadurch nochmal etwas günstiger.

    Alles abbauen wäre für mich keine Option gewesen, auch wäre die Maschine für den

    Käufer eher nicht mehr attraktiv gewesen.

    Es war nur ein Interessent vorhanden, inseriert hatte ich in Mobile, Motorrad, Ebay-Kleinanzeigen und sogar in MOTORRAD.

    Zum Schluss waren Käufer und Verkäufer sowie Neuverkäufer/Käufer zufrieden, das war für mich die Hauptsache. Der erzielte Marktwert lag weit unter meinem ideellen Wert der Maschine.

    Das war die erfolgreiche

    Offerte Kawasaki GTR 1400



    HG RS Tommi

    RS-Tommi

  • an der "Entwertung" des Zubehörs sieht man halt, daß Motorrad fahren eine Liebhaberei ist und keinerlei Rentabilität erzeugt. Ein Luxushobby, bei dem man den Wertverlust sich leisten können muss. Aber ohne das Zubehör wäre das Motorradfahren einfach nicht rund.

    Mein zu Hause? Unterwegs!

  • an der "Entwertung" des Zubehörs sieht man halt, dass Motorrad fahren eine Liebhaberei ist und keinerlei Rentabilität erzeugt. Ein Luxushobby, bei dem man den Wertverlust sich leisten können muss. Aber ohne das Zubehör wäre das Motorradfahren einfach nicht rund.

    Genau darauf zielt auf meinen Thread hinaus, ist mein gekauftes, vielleicht sehr teures Motorrad noch nicht perfekt, das ich es zusätzlich noch aufmotzen muss, oder geht es mir einfach nur ums Motorradfahren, ohne teuren Schnick Schnack.

    Ich denke da nicht nur an das Motorrad, auch ans Auto. Jedes Jahr (heuer Ausnahme) gibt es in Maria Wörth das große VW-GTI treffen. Sagenhaft was die Leute da in ihre Kisten stecken, das geht weit über das hinaus, was die Karre neu gekostet hat.

    Ist man ein Schnösel, wenn man sein Motorrad nicht mit teurem Zusatzbauteilen ausstattet?

    Ach ja, ein NAVI zählt für mich nicht zur unnotwendigen Zusatzausstattung, obwohl viele von euch mit Straßenkarten das auslangen finden.

    LsK McR

    Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

    „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

  • oder geht es mir einfach nur ums Motorradfahren, ohne teuren Schnick Schnack.

    Argumente für das "Aufmotzen" lassen sich immer finden :)


    Manche versuchen es mit "Mehr" beispielsweise:

    Blinkblink, Koffervolumen, breitere Reifen, mehr Krach, Sitzheizung, Sturzbügeln, Windschutz, HiFi usw.

    "Weniger" ist seltener aber meist noch teurer, beispielsweise:

    Lärm, Gewicht (Akku, Räder, Carbon, Titanauspuff etc.)

    und bedeutet meist noch mehr Motorradfahren (ob man das nutzen kann ist ein andere Frage)

    alleine Fahren ist doof ;)

  • Das Einzige, was wir gemeinsam haben, ist: Wir sind alle verschieden. Der Eine will nur Motorrad fahren, der Andere nur am Motorrad basteln, der Dritte liebt beides. Ich gehöre zu ersteren, schau aber gern auch mehr oder weniger aufgemotzte Spielzeuge der Anderen an. Jedem das Seine. Daher finde ich, der Zubehörhandel hat seine Daseinsberechtigung.

    Und noch ein Gedanke dazu: Nicht jeder hat das nötige Kleingeld um sich die Maschine mit Wunschausstattung neu zu kaufen und der Gebrauchten fehlt halt das Eine oder Andere.

    Gruß aus'm Ländle

    Udo

  • Hi,

    ich finde es gut, dass es Zubehörhersteller gibt. Da die Vorlieben und der Einsatzzweck (und dementsprechend auch die Ausrüstung am Motorrad) eben unterschiedlich sind, warum nicht. Es bietet halt m.M. kein Hersteller die Eierlegendewollmichsau an. Ist ja auch gut so. Geht ja schon bei hohen oder niedrigen, klaren oder getönten Scheiben, Griffheizungen (wird halt nicht bei allen Herstellern angeboten) oder Gepäcksystemen (manchmal passt halt das vom Hersteller nicht zum Geschmack oder Vorhaben oder zum Geldbeutel) los.

    Ob man dann rundumlaufende Stahlrohre, Mega-Leuchten und was noch so alles benötigt - muss jeder selber entscheiden. Ein Markt ist aber da - sonst würden die Zubehörteile von SW, Wunderlich, Givi, ... in ähnlicher Form nicht auch bei Ali oder Ebay zum Verkauf stehen.

    Gruß

    Dirk

    ... der auch in den einschlägigen Zubehör-Shops stöbert . Aber viel lieber einfach nur fährt.

  • Naja, ich habe auch das eine oder andere noch an die GS ran gebaut:

    • Motorschutzbügel
    • Kardanschutz (Leverguard)
    • LED Nebelleuchten
    • TomTom Navigation
    • höhere Tourenscheibe / kleine Scheibe für den Sommer als Option
    • Dekorsatz

    Das eine dient dem Schutz, das andere der Optik - ist doch auch vollkommen OK, jeder wie er/sie mag. Individualisierung halt...


    Beste Bikergrüße, Michi

    manchmal rede ich mit mir selbst... und dann lachen wir beide ;)