Tempolimit - Bußgelder steigen an

  • Naja, so wie es schon im Artikel steht, geht es wohl eher nicht um mehr Sicherheit auf den Straßen, als um das Füllen der Kassen... :/

    Was ich halt schon derb finde, dass sogar "Verstöße" um 1km/h geahndet werden! =O

    Das ist wirklich nur noch moderne Wegelagerei! X(


    Damit möchte ich aber betonen, dass ich die Polizisten damit nicht angreifen möchte, denn sie müssen ja nach dem geltenden (Un)Recht handeln.

    GmdlH!

    Barny


    ...keep calm and ride a Rocket :D

  • Ganz so schlimm is es wohl nicht - nicht ab 1 km/h wird bestraft, sondern nach Abzug der Toleranzen etc. wie bisher, wird aber teurer. Was schmerzen könnte, ist die Grenze von 21 km/h für das Fahrverbot - innerorts! Wobei mit 72 muss man ja auch nicht durch das Dorf / die Stadt fahren, wenn 50 erlaubt sind - oder?


    Hier der Link zum Ministerium:


    BMVI


    Beste Bikergrüße, Michi

    statt Sorgen sollte man sich manchmal besser Nudeln machen... ;)

  • Tempolimit und Überwachung - hat wie jedes Ding 2 Seiten manchmal auch 3 & mehr

    - Sicherheit und Lärmeinschränkung sind (meist) nachvollziehbar

    - Missbrauch als Geldruckmaschine ist nicht akzeptabel :(

    - ärgerlich wird es in der Stadt, wenn eine Reduzierung auf 30 oder auch 20 übersehen wird (aus welchen Gründen auch immer) ;(

    Mit 21 (bisher 26) zu viel, wird man Wiederholungstäter :evil:

    alleine Fahren ist doof ;)

  • Einfach vernünftig fahren, dann braucht sich auch niemand fälschlicherweise abgezockt fühlen. ;)

    Motorradfahren ist das Schönste, was man angezogen machen kann und nach schräg kommt flach.

  • @ André ,

    genau richtig !


    Hallo zusammen.

    Ein Großteil der hier geführten " Diskussionen" ist leider weder konstruktiv noch sinnvoll , und vieles leider schlicht am Thema als solches vorbei!!


    Stellt Euch alle zusammen nur eine Frage: Könnt ihr dem / derjenigen , die / der aus niederen Gründen zu schnell gefahren ist, egal nach welcher Definition zu schnell , und dabei Euer Kind/ Eure Familie .... getötet hat , vergeben ?


    In der Fahrschule wurde der (gesetzliche!!) Grundsatz der defensiven Fahrweise gelehrt!


    Leider ist von dieser Defensive , Zurückhaltung oder gar höflichen Art sich , in welcher Art auch immer , mobil fortzubewegen , nahezu nichts mehr festzustellen.


    Kurz: Wir fahren rücksichtslos!!


    Einfach mal vor der eigenen "Tür" kehren ,angemessen und höflich fahren , und siehe da: der deutsche Michel muß nicht mehr reguliert werden.


    Früher nannten unsere Eltern soetwas: Erziehung!! =O


    Nach meinem Dafürhalten gehören alle Fahrerinnen und Fahrer , die nicht die Grundregeln der Defensive leben, aus der aktiven Teilnahme am Strassenverkehr extrahiert und maximal drakonisch gemaßregelt !!


    Adé Trauer am Straßenrand

    Keine Hochgeschwindigkeitsfahrten mehr in den Innenstädten......


    Denkt weiter und seid höflich und zu einanderund nehmt Rücksicht ,

    dann brauchts keine strikten Regeln.


    Dieser Post stellt meine ( gelebte) Meinung dar.


    ......ja , auch ich war jung , stürmisch und oft sehr schnell unterwegs....


    IMMER rücksichtsvoll


    NUR auf Renn -oder Rallystrecken maximal schnell! .....



    Nachdenkliche Grüße

    Burghardt

    Dieses Leben hat keine zweite Staffel.

    Genieße es !

    DAS sind wir denen schuld, die zu früh gehen mussten :!:



    Gesundheit!

    burghardt

    Einmal editiert, zuletzt von burghardt ()

  • Servus Burghardt,


    Danke für Dein Statement denn Du sprichst mir aus der Seele!


    Ich habe 40 Jahre Außendienst mit durchschnittlich 80.000 km hinter mir und glaube hier mitreden zu können. Auch bin ich, wie Du, für wesentlich drakonischere Strafen, ähnlich wie in CH auch bei uns. Denn wenn ich mir die meisten Verkehrsteilnehmer so ansehe dann wissen nur wenige das dieses KFZ zu einem Tötungswerkzeug werden kann.


    Ich klammere jetzt mal die Idioten aus, die aus welchen Gründen auch immer, mutwillig in Menschenmengen fahren. Dies sind Mörder die meines Erachtens das Recht auf ihr Leben mit ihrer Tat verwirkt haben.


    Aber alle anderen sollten sich jedes Mal wenn sie in ihre „Kutsche“ einsteigen darüber im Klaren sein das ein einziger Fehler das Leben eines Menschen kosten kann. Und in diesem Konsens sind die härtesten Strafen durchaus legitim.

    Allerdings und das unterscheidet meine Ansicht von der Praxis in CH sollte man immer eine Einzelfall Betrachtung machen müssen. Denn bei einem aus Versehen oder Unachtsamkeit verschuldetem Unfall, in dessen Folge ein Mensch ums Leben kommt und dessen Verursacher echte Reue zeigt, wäre ich bereit diesem Verursacher zu verzeihen, auch wenn er mir das Liebste genommen hätte was ich habe. Ist meine persönliche Einstellung die sicher jeder anders sieht.


    Kein Erbarmen und keine Nachsicht würde ich bei Trunkenheitsfahrten, Telefonitis, Verkehrsrowdys Rücksichtslosigkeit, etc. machen denn diesen Personen unterstelle ich das sie die geistige Reife nicht haben ein derart gefährliches Fahrzeug zu führen!


    Muss aber gestehen das auch ich zu denjenigen gehört habe die immer als erstes an der nächsten roten Ampel gestanden sind da die Geschäftsautos die ich hatte schon etwas schneller fahren konnten....:saint:


    Außerdem kommt es, zumindest bei uns, immer darauf an wie man sich den Ordnungshütern gegenüber benimmt, denn wie man in den Wald reinruft schallt es auch zurück. Und wenn ich nach ner ertappten Sünde meine Untat bereue muss der Sheriff schon ein Schweizer oder A...Loch sein um keine Milde walten zu lassen. Zumindest war das bei mir in den Fällen wo man mich erwischt hat immer so....:thumbup:


    Mit dem Wunsch das alle hier immer gesund und munter wieder heim kommen,

    Bernd.


    "Nieder mit dem Verstand – es lebe der Blödsinn."


    Karl Valentin,

    aktueller denn je in einer Zeit wo die Ideologie wichtiger ist als die Realität...||

  • Das jeder verantwortungsvoll im Straßenverkehr sich verhalten soll, da bin ich völlig bei Euch.

    Die Forderung nach drakonischen Straßen kann ich dagegen nicht verstehen.

    Gerade bei Geschwindigkeitsverstößen hat man immer wieder den Eindruck, es geht nur ums Geldverdienen. Da wird auf einer dreispurigen Autobahn auf 80 km/h runtergeregelt ohne Anlass, weit vor einer Autobahnbaustelle wird auf 80 km/h gedrosselt und komischerweise dort auch geblitzt. Anwohner, bei denen durch die 30iger Zone gebrettert wird, denen wird widerum nicht geholfen, trotz dass sie überall ihr Anliegen vorbringen.

    Ein Geschwindigkeitsbegrenzung, das ist sicher jedem von uns schon passiert, ist schnell mal übersehen. Wenn dann die Strafen "drakonisch" sind und Fahrverbote mit sich ziehen, sind ganze Existenzen gefährdet. Denn die wenigsten fahren zum Spaß draußen rum....

  • Denn die wenigsten fahren zum Spaß draußen rum....

    zumindest für uns moppedfahrer trifft dieser satz nun gar nicht zu!

    im übrigen bin ich auch nicht nur für drakonischere strafen sondern auch für konsequente umsetzung, ähnlich wie in der schweiz- nur so werden wiederholungstäter wirksam aus dem verkehr gezogen. und wenn sich jeder an die eigene nase fasst und entsprechen den vorschriften fährt, sind auch keine existenzen gefährdet ---

    nur am rande, bin selbst im außendienst und komme auf ca 60tsd km/jahr, und ja ich wurde auch schon in meiner 40jährigen laufbahn zur kasse gebeten--- aber die bisher aufgerufenen preise sind meist nicht mehr als ein taschengeld gewesen.

  • Ab was für eine Höhe der Strafe fangen Leute an nachzudenken

    Bei uns Ösis sind die Strafe lächerlich

    Beispiel: 130 km/h erlaubt auf der Autobahn, um 30 km/h überschritten Busgeld € 90,-

    Wären es 40 km/h gewesen, gäbe es ein Knöllchen + eine saftigere Strafe (Höhe?)

    "Du musst dein Ändern leben"

    „Ein Sieger findet für jedes Problem eine Lösung, ein Verlierer findet in jeder Lösung ein Problem!“

    "Wenn das die Lösung ist, dann möchte ich mein Problem zurück"<X

  • . . . es gibt einen Geheimtipp:


    Spielregeln einhalten, dann drohen weder gelbe noch rote Karten! :)


    dann wird auch der "Wegelagerei" der Windaus den Segeln genommen - weil nicht mehr lukrativ :S

    Ist mir nach wie vor zu allgemein,

    weil meist an den lukrativen Stellen geblitzt wird und nicht da, wo ein besonderer Schutz notwendig ist (vor Schulen).
    Für mich sind Verstöße auf den Faktor Mensch zurückzuführen, der Fehler macht und z. Bsp. ein Verkehrsschild übersieht. Dann sind auch schnell 20 km/h zu viel erreicht.


    Allerdings kann ich auch berichten, dass ein Fahrverbot, das zeitgleich mit Corona-Krise liegt,

    gar nicht einschränkt... :saint:

  • . . . es gibt einen Geheimtipp:


    Spielregeln einhalten, dann drohen weder gelbe noch rote Karten! :)


    dann wird auch der "Wegelagerei" der Windaus den Segeln genommen - weil nicht mehr lukrativ :S

    Ich sehe das wie Stefan. Wenn die Sheriffs in CH eine Einzelfall Beurteilung machen würden wäre ich d‘accord mit den Schweizern. Leider wird dies dort nicht gemacht, im Gegensatz zu D.


    Mein Junior lebt seit mittlerweile 10 Jahren in St. Gallen und wir haben ihn des Öfteren besucht.
    Einmal sind wir gemeinsam mit den Motorrädern quer durchs Appenzeller Land, mache ich nie wieder! Die Beschilderung dort ist derart irreführend das man nicht mehr weiß wie schnell man wo fahren darf. Ortsanfang 60, dann irgendwann 50, Du kommst aus dem Dorf raus darfst aber nur 50 fahren während man wiederum durch vermeintliche Ortschaften fährt weil dort mehrere Häuser stehen und darfst 80 fahren. Ich muss mich auf den Verkehr konzentrieren und nicht auf irgendwelche Schilder die so nichtsnutzig sind wie ein Kropf! Und wenn Du da dann mal nen Fehler machst, was durchaus menschlich ist und Du das ja nicht aus absichtlicher Raserei machst, dann trifft Dich die ganze Härte des Gesetzes, nein Danke!


    Mich haben’s mal auf der A 96 mit nem 5er BMW verfolgt, als ich’s gemerkt hab war es schon zu spät.
    In den sogenannten Reduzierstücken war ich deutlich zu schnell aber in den eigentlichen Begrenzungsstücken dann im Sinne der Reduzierungen. Habe Reue gezeigt und mich entschuldigt obwohl ich nen dringenden Geschäftstermin hatte und siehe da, die Sheriffs haben auch noch die Hühneraugen zugedrückt und mich mit ner Verwarnung fahren lassen obwohl sie mir auch den Lappen für 4 Wochen hätten wegnehmen können.....


    Aufgrund der fehlenden Einzelfallbetrachtung in CH undenkbar.


    Grundsätzlich hat derfla schon Recht, wenn sich jeder an die Bestimmungen hält gibts keine Probleme, aber dies ist leider eher ein unrealistisches Wunschdenken als Realität.


    In diesem Sinne, immer schön droben bleiben und dem Virus aus dem Weg gehen
    damit wir alle bald wieder gesund unserem Hobby frönen können,

    Bernd.


    "Nieder mit dem Verstand – es lebe der Blödsinn."


    Karl Valentin,

    aktueller denn je in einer Zeit wo die Ideologie wichtiger ist als die Realität...||

  • Hallo Wumi,


    Du hast Recht: bei uns hier in der Schweiz muss man aufpassen, sonst kostet es schnell Unsummen oder der FS ist weg für eine Zeit. Aber die Massnahmen wirken sehr eindrücklich, es gibt hier extrem wenig "Raser". Hier in der Schweiz fahren Europaweit die am stärksten motorisierten Gefährte durch die Gegend... nicht auszumahlen, wenn die dürften wie sie wollten....


    Also von mir aus: passt so! Man muss es ja nicht übertreiben - und auf den schönen, engen, kurvigen Land- und Passtrassen sind m.E. nach 80 km/h ausreichend.


    Viele Grüße aus der Schweiz


    Kurt

  • Demnächst ist das Thema eh Makulatur, weil Ihr / wir 1000de Euro bezahlen, einfach weil wir Motorradfahren. Dann ist es auch egal, wie schnell da der eine oder andere unterwegs sein wird. ;)


    Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: fahrts vernünftig, dann wird niemand gebüsst. Und das Argument mit "hab ich nicht gesehen" ist ja nun wirklich an den Haaren herbeigezogen. Wenn Ihr die Verkehrszeichen nicht mehr erkennt, läuft etwas schief. Und wenn wirklich mal eins "verpasst" wurde: trotzdem Pech gehabt, dafür ist keine Polizei oder Radarbox verantwortlich. Bitte strafts halt nur die anderen, ich kann ja nix dazu.^^


    Wo ich teilweise Recht geben muss ist, dass in wirklichen Problemzonen zu wenig getan wird. Das ist aber ein anderes Thema und sollte meiner Meinung nach nicht vermischt werden. Natürlich steht die Rennleitung da, wo eine große Schnittmenge des Zielpublikums erreicht wird und nicht in einer 30er Zone in einer hauptsächlich von Anwohnern (zu schnell) befahrenen Siedlung...

    Motorradfahren ist das Schönste, was man angezogen machen kann und nach schräg kommt flach.