Motorrad / Reifen Kombination

  • Eine Diskussion die ewig währt und vermutlich noch mehr polarisiert, als die Frage, welches Moped ist das beste/schönste...


    Die Frage nach den "richtigen" Reifen fürs Gefährt. Wenn man so in den Nachbarforen stöbert, findet man massenhaft Beispiele für die unterschiedlichen Vorlieben der Fahrer(innen). Nichts desto trotz habe ich mich wohl durch hunderte von Threads gelesen, nachdem ein Wechsel von der Erstausrüstung (Anakee II) der GS anstand.


    Nachdem dann auch noch alle verfügbaren Testbericht und Youtube Videos durchgeackert wurden, stand die Entscheidung fest:


    Der Pirelli Scorpion Trail II musste es sein und nach 2 Sätzen (2 Vorderreifen auf 1 Hinterreifen) bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass der PST einer besten Kombinationen zur GS ist. Nachdem ich aber immer irgendwie testen muss und die 2018er mit dem Tourance Next ausgerüstet war - kamen nach und nach andere Hersteller drauf.


    Grundsätzlich ist der Metzeler Tourance Next auf trockener Straße eine gute Wahl, was die Laufleistung und den Komfort anbelangt, die teilweise beschriebenen Geräusche konnte ich nicht feststellen. Allerdings hatte ich auf der Vogesenrunde in der Kombination Feucht/Nass und Bitumen doch den einen oder anderen Rutscher, da hatte es sich mit dem blinden Vertrauen in den Reifen ziemlich schnell erledigt... Also weiter zum Battlax A41 - sehr stark auf trockener und nasser Straße. Die neue Nummer 1 für mich!



    Dann vor der Balkanrunde die Entscheidung für den CTA 3 - Conti Trail Attack 3 - und der passt richtig gut zur GS und meinem Fahrstil. Was anderes kommt bei mir derzeit nicht drauf. Nach ein paar hundert Metern bereits volles Vertrauen und super Rückmeldung - Trocken oder Nass ist vollkommen egal, der Reifen hält die Spur.



    Wenn ich also eine Rangliste erstellen müsste, sähe die so aus:


    1. CTA 3

    2. Battlax A41

    3. PST II


    Ich für mich habe meine Wahl getroffen und hoffe mal, dass mich der CA 3 nicht enttäuscht wenn er in den zweiten Teil seines Lebenszyklus auf der GS geht...


    Beste Bikergrüße, Michi

    statt Sorgen sollte man sich manchmal besser Nudeln machen... ;)

  • Hi Michi,

    ja, da hast Du sicher recht: ein Reifen, mindestens 5 Meinungen.... .

    Ich stelle gerne meinen Favoriten für die Yamaha MT-09 vor:

    Angepriesen wurde von meinem Motorrad- und Reifenhändler der BATTLEX T31 touring als Nachfolgemodell vom BATTLEX T30 EVO, welchen ich auch mit meiner vorherigen Maschine, der Suzuki Bandit GSF 650 S, sowie bis zum Reifenwechsel mit der MT-09 gefahren bin.

    Also habe ich mir den Nachfolger aufziehen lassen.


    Ich persönlich bin damit nicht gut zufrieden gewesen und fahre jetzt wieder den T30 EVO.


    Warum: Der T31 touring bietet zwar als Sport-Touringreifen ordentlich Grip auf der Straße und bleibt auch beim scharfen Bremsen gutmütig, verlangt aber beim sportlichen Fahren ganz klare Lenkimpulse. Auf regennassen Straßen und bei Regen vermittelte er mir nicht das letzte Vertrauen. Da bin ich vom Vorgänger anderes gewohnt und daher auch wieder der Wechsel.

    Für diejenigen, die einen alltagstauglichen Reifen auf trockenen Straßen und Komfort suchen, ist er sicher eine gute Wahl. Bei sportlicher Fahrweise und Nässe hat er (für mich) seine Schwächen.


    Werde aber sicher auch noch andere Reifen testen, aber erst, wenn es den T30 EVO nicht mehr geben sollte.;)

    Beste Bikergrüße

    Elke


    "Umwege erweitern die Ortskenntnis...."

    Einmal editiert, zuletzt von Elke () aus folgendem Grund: Schreibfehler beseitigt

  • Wer mich kennt, weiß ja, dass ich gerne offroad unterwegs bin, und daher kommt für mich nur ein Reifen in Frage, der diese Bedingungen erfüllt. Ein reiner Stollenreifen kam für mich nie in Frage, da ich meistens zu den Schotterpisten auf Aspalt hinfahren muss.

    Hier in der Stmk ist das Fahren auf unbefestigten Straßen ohne eine Genehmigung zu haben, fast nicht mehr möglich, meine Ausweichrouten sind daher Slowenien, Kroatien und Italien.

    So nun zu meinen Favoriten. Ich habe bis jetzt drei Modelle probiert und damit jeweils an die 8.000 km runtergespult.

    An erster Stelle der Heidenau K60 Scout (drei mal aufgezogen immer über 9.000 km LL)

    An Zweiter der Avon Trekrider (kommt heuer nach 8.500 km runter)

    An Dritter der Bridgestone Battwing (Erstausstattung an beiden Triumphen, grob 6.500km LL)


    Wenn ihr mal gute Testberichte von einem neutralen Biker anschauen wollt, dann ruft die Seite vom Wolf auf:

    https://www.bike-on-tour.com/testberichte/motorradreifen/

    Mit seinen Testergebnissen war ich immer zufrieden, naja er fährt ja auch mein Modell und das schon seit 150.000 km

    LsK MR

    Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

    „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

  • Servas,


    es gibt sicherlich nicht DEN Reifen, dafür ist der jeweilige Popomat zu verschienden. ;)


    Während ich auf der Luise (CBF 600) noch immer den Battlax BT-023 für einen tollen Allround-Reifen halte, funktioniert der auf der 1000er gar nicht.


    Bei Scarlett (CBF 1000) hat sich in der Übergangszeit und im Winter der Road 5 echt bewährt, wobei er bei wärmeren Temperaturen mit meiner Fahrweise nicht gut klarkommt. Das KKT 2019 war da ein guter Indikator und danach ist er runtergeflogen worden... und Anfang September erneut montiert worden.^^



    Perfekt für Scarlett und mich hat sich für die wärmeren Monate der uralte Pilot Power 2CT erwiesen, der absolutes Feedback, brutal williges Einlenkverhalten ohne Aufstellneigung und ein wunderbar geschmeidiges Fahrgefühl bei "etwas sportlicherer" Fahrweise bietet - und übriegens auch bei einem Nachtest von Motorrad noch sehr gut im Vergleich zu anderen, aktuellen Reifen abgeschnitten hat. Allerdings baut der am Ende sehr schnell ab. Vor der letzten Tour von knapp 1500km über guten italienischen Asphalt mit der Pelle waren noch gemessene 1,9mm drauf, danach halt nicht mehr.^^



    Letztlich heisst es experimentieren und Geld verbrennen, weil man auch mal einen Satz wieder runternimmt, bis man seine Kombi gefunden hat.


    LzG,
    André

    Ich kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.

  • Der CTA 3 ist für mich zu Zeit auch die Referenz, war aber auch mit MTN und MR5 super zufrieden. Den CTA 3 hatte ich dieses Jahr vor meiner Schwarzwald Tour aufziehen lassen und ich muss sagen, ich hab noch nie einen Reifen so schnell auf die Kante gefahren. Es war die Woche im Juli als wir bis zu 39 Grad hatten.
    Jeder Popo ist aber natürlich anders !

    LG Martin

    8o 🙂

  • Für den neuen Reifen habe ich mich noch nicht entscheiden können, ich schwanke zwischem Dem Michelin Anakee Wild links oder dem Anakee Adventure rechts

    Beide haben Vor-, sowie Nachteile. Da ich aber nächstes Jahr eher am Asphalt unterwegs sein werde, wird es wohl eher der Adventure werden

    LsK MR

    Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

    „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

  • Fahre seit einiger Zeit den Conti RoadAttack3 auf meiner GS, macht Spass.

    War auch schon mit dem Conti TrailAttack sowie lange Zeit auf Metzeler Tourance unterwegs.

    Mühe hatte ich allerdings bisher nur mit dem Michelin Anakee, der war mir zu "kippelig"


    Martin

    "Unterschätze niemals einen alten Mann mit einer R1200GS"

  • Servus


    ich bin eig. schon immer auf Metzler Reifen unterwegs, und kann nix schlechtes darüber berichten. Zurzeit den Roadtec 01


    Aber ich bin auch der Meinung das nicht jeder Reifen auf jedem Motorrad gleich funktioniert.

    Deshalb ist es schwer so zusagen, das der und der Reifen perfekt für das Bike ist.


    Liebe Grüße


    Domi

  • Hallo,

    leider ist die R 1200 RS mit dem Michelin Pilot Road 4 bereift als Erstbereifung.

    Nächstes Jahr werde ich den Pirelli Angel GT 2 montieren, stets paarweise.

    Ich hoffe, dass es dann besser für mich passt.

    Der Road 4 rutscht bei Nässe leider öfter,er gibt einem in den Kurven kein sicheres Fahrgefühl.

    Auch ist er etwas kippelig, gegen Ende sowieso.

    Ja, ich werde trotzdem noch 1,5 mm runterrubbeln bis zum erreichen der Restprofiltiefe

    von 1,6 mm.

    Das reicht noch für eine Vogesentour mit ca. 400 Kilometer, da die Beläge in Frankreich ziemlich rauh sind und die Strecken kurvenreich, dann werde ich mich ohne Reue von den Road 4 verabschieden.

    Oft liegt es einfach nur an den richtigen Reifen für das Motorrad und nicht am Motorrad selber,dass man manchmal denkt, man hätte das Fahren verlernt.

    (Mein ehemaliger absoluter Lieblingsreifen auf der GTR 1400, das war der Pilot Power von Michelin, diesen gibt es natürlich nicht mehr. Im Vergleich zur damaligen Erstbereifung Bridgestone BT 021 war dieser Reifen fantastisch, jedoch stets nach 4000-5000 Kilometer bereits verschlissen).

    Was fahrt Ihr für Reifen auf der R 1200RS mit welchen Erfahrungen ?


    Herzliche Grüße


    RS-Tommi

    RS-Tommi

    2 Mal editiert, zuletzt von RS-Tommi ()


  • Da kannste sehen wie weit bei diesem Thema die Meinungen auseinander gehen, denn sowohl meine Silvia mit ihrer Triumph Sprint RS als auch ich mit meiner Triumph Tiger 1050 fahren seit Jahren den PiRo 3 und jetzt den 4er und können uns keinen besseren vorstellen.

    Er rutscht nicht in der Kurve egal ob Regen oder trocken, kippelt nicht und liegt super auf der Straße.....


    Denke es kommt tatsächlich viel auf das Zusammenspiel zwischen dem jeweiligen Fahrwerk, Fahrstil und Reifen drauf an. Und das muss jeder für sich selbst raus finden...


    Grüßle Bernd.


    "Nieder mit dem Verstand – es lebe der Blödsinn."


    Karl Valentin,

    aktueller denn je in einer Zeit wo die Ideologie wichtiger ist als die Realität...||

  • Da kannste sehen wie weit bei diesem Thema die Meinungen auseinander gehen, denn sowohl meine Silvia mit ihrer Triumph Sprint RS als auch ich mit meiner Triumph Tiger 1050 fahren seit Jahren den PiRo 3 und jetzt den 4er und können uns keinen besseren vorstellen.

    Er rutscht nicht in der Kurve egal ob Regen oder trocken, kippelt nicht und liegt super auf der Straße.....


    Denke es kommt tatsächlich viel auf das Zusammenspiel zwischen dem jeweiligen Fahrwerk, Fahrstil und Reifen drauf an. Und das muss jeder für sich selbst raus finden...


    Grüßle Bernd.

    Hallo,

    hier noch eine 2te Meinung dazu aus einem Test:


    Glück braucht’s bei der Bestückung einer neu gekauften RS mit dem Reifentyp: Während der Metzeler Roadtec Z8 seine Sache rundum gut macht, fühlte sich der ebenfalls gefahrene Michelin Pilot Road 4 nervös-kippelig an und legte ein indifferentes Kurvenverhalten an den Tag. Es ist verwunderlich, dass BMW zwei so unterschiedliche Reifen verwendet. Abgesehen davon kann man an der BMW R 1250 RS – 14.500 Euro – so gut wie nichts ernsthaft kritisieren; die auch für sie gültige Aufpreispolitik des Hauses ist bekannt und stört den einen mehr, den anderen weniger. Jedenfalls kann man mit ihrer Hilfe seine RS exakt so konfigurieren, dass sie in allen Details bestens passt. (SP-X)



    P.S . Genau das hatte ich auch so empfunden mit dem Michelin Road 4



    Herzliche Grüße

    RS-Tommi

    RS-Tommi

  • Servas,


    der damalige Pilot Road 3 war auf der CBF 600 eine Katastrophe für mich. Hat hinten geschmiert, war nicht neutral und ziemlich kippelig. Der 4er ging so. Auf der 1000er CBF ist der Road 5 für mich das Nonplusultra für Herbst / Frühling und wenn er nicht so brutral abbauen und ausfransen würde, wäre er im Sommer auch eine Alternative zum Pilot Power 2CT. Allerdings kostet der asbach uralte PiPo einen Hunni weniger pro Satz und ist noch williger. Klar, war ja auch mal ein Rennreifen.^^


    Hat mich auf jeden Fall einige Sätze gekostet, bis ich die für mich optimalen Lösungen gefunden habe. Und sie ist sicherlich auch nicht allgemeingültig, noch nichtmal unter anderen CBF-Fahrern.^^


    lzG,

    André

    Ich kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.

  • Hallo ,
    der PIPO 3 war nach der Erstausrüstung - Anfangs der Reifen
    vor dem Herrn !
    Unwahrscheinlich Kurvenwillig , schön zum Einlenken - also
    wirklich alles Top , bis ich mal noch tiefer mußte und er beim
    weich Gas geben - hinten Quer rutschte .
    Anfangs erschrak ich und hatte Glück , daß es mich nicht
    hinlegte .
    Rechtskurve - 180° Kehre alles frei , schön satt rein - etwas tiefer
    und mit weich Gas geben rutscht die Fuhre wieder quer !

    Dies was dann für mich beliebig Nachvollziehbar , damit war der
    Michelin bei mir unten durch .
    Der M7RR war dann das Beste im Nassen über Bitumenstreifen ,
    das ich je gefahren bin .
    Nachdem ich vom S 21 (Supergut - leider keine 3000 km) zum
    M7RR zurück bin , fiel mir dessen verwässerte Rückmeldung vom
    Vorderrad auf .
    Der CRA 3 vereint alles in guter Mischung was ich brauche !
    Er muß nicht großartig Warm gefahren werden und grippt
    hervorragend im Nassen sowohl auch bei Trockenheit .
    Bei mir ist er auch von der Haltbarkeit 5500-6500 km , ohne
    Fehl und Tadel ! (Reifen sollte Satzweise gewechselt werden ,
    da das Vorderrad 500 km später nicht mehr schön zu Fahren ist )
    Als er mal nicht zu haben war , lies ich Alternativ den Road 5
    aufziehen . Wenn überhaupt - so ist er nur einen Tick schlechter

    als der CRA 3 .
    Beide mögen keine Luftdruckabsenkung und sollten zumindest
    auf meiner KTM 1290 SD-R mit 2,5/2,9 gefahren werden , da sich
    sonst alles eigentlich nur verschlechtert .
    Der Pirelli Diabolo Rosso 3 ist hervorragend im engen Kurfengeläuf .
    Superagil , will allerdings länger Wärm gefahren werden . Leider ist
    es mit der Laufleistung auch nicht weit her (< 3000km) .
    Werde kommendes Jahr (Juli/August) den "S 22" mal aufziehen .
    Gruß Kurt

  • Auf der schweren FJR hab ich zu Beginn der Saison 2019 gewechselt, von Michelin PR 4GT (wurde am Schluss rutschig) auf den Bridgestone T31 GT und hab es bislang nicht bereut. Der Brückenstein gefällt mir sehr gut und macht die Yamaha ein gutes Stück agiler, was in den Bergen das Handling deutlich erleichtert. Für lange, schnelle Autobahn-Etappen ist er eher Mittelmaß, wirkt etwas unruhig in Wirbelschleppen vorausfahrender Fahrzeuge. Bei meiner eher zurückhaltenden Fahrweise dürften jedoch 7000-9000 km möglich werden.


    Im Visier hätte ich evtl. noch den Michelin PR 5GT (kommt hoffentlich bald als GT mit FJR-Freigabe). Oder den Continental Road Attack 3 GT, soll auch gut sein.


    Den Bridgestone würde ich jederzeit wieder aufziehen, bin ja hauptsächlich in den Bergen unterwegs.

    Der Motorradfahrer (früher Mountainbiker), der aus der Garage fuhr und verschwand...